Hämophilie

Da wir aus Erfahrung wissen, dass bei Hämophilie (Bluterkrankheit)  jeder Tropfen zählt: Beraten wir Sie fachkundig und umfassend und versorgen Sie vertraulich und zuverlässig mit ihren benötigten Medikamenten. Wir stehen Ihnen mit persönlichen Ansprechpartnern vertraulich zu ihrer Verfügung.

Seit April 2018 gehören seltene Erkrankungen, die aus Blutgerinnungsstörungen resultieren, zu jenen Krankheitsbildern auf die wir uns spezialisiert haben.

Stetig bilden wir uns auf dem Gebiet der Hämophilie weiter und sammeln stetig praktische Erfahrungen. Um unseren Patienten (selbstverständlich immer in enger und gut abgestimmter Zusammenarbeit mit dem behandelnden Hämophiliezentrum respektive dem behandelnden Arzt) eine Versorgung und Beratung zukommen zulassen, die wirklich umfassend, individuell und vertraulich ist. Aufgrund des Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) müssen ab 1. September 2020 alle Gerinnungsfaktoren für die Therapie, die zuhause selbst durch geführt wird, über öffentliche Apotheken abgegeben werden. Lassen Sie sich diesbezüglich vertraulich und individuell von uns beraten.

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Die Stadt-Apotheke bildet sich auf dem Gebiet der Hämophilie ständig weiter und besucht Fortbildungen um immer auf dem neusten Stand zu sein. Über das pharmazeutische hinaus können wir Sie wie oben angedeutet bezüglich Zuzahlung und natürlich gerne zu vielem mehr mit dem Ziel so gut wie möglich zu unterstützen. Im folgenden nur mal ein paar wenige, grundsätzliche Anmerkungen zu Hämophilie. Gerne mehr in einem individuellen persönlichen Gespräch aber natürlich ist für Sie maßgeblich was ihr Arzt bzw. ihr Hämophilie-Zentrum individuell mit Ihnen zusammen festgelegt hat. Gerne stehen wir in engem Kontakt mit Ihnen und ihrem behandelnden Arzt bzw. ihrem Hämophilie-Zentrum um sie bestmöglich zu versorgen. Folgendes ist losgelöst vom Einzelfall sozusagen als übliche Beispiele zur Einführung zu verstehen:

Hämophilie-Therapie: Den fehlenden oder defekten Gerinnungsfaktor gilt es nach Möglichkeit zu ersetzen. Bei schwereren Formen der Hämophilie sollte die Behandlung üblicherweise vorbeugend erfolgen. Das entsprechende Faktorenkonzentrat sollten die betroffenen Personen alle paar Tage in die Vene gespritzt bekommen.

Mögliche Komplikation: Dass Patienten mit einer Hämophilie A körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper) gegen den Faktor VIII bilden. Das würde die Wirkung des zugeführten Faktor VIII ab schwächen. Bei Hämophilie B können solche Antikörper gegen den zugeführten Gerinnungsfaktor auch auftreten.

Bei leichten Formen der Hämophilie könnten auch Präparate wie zum Beispiel  das Hormon Desmopressin zum Einsatz kommen, um die Ausschüttung der Gerinnungsfaktoren zu erhöhen. Seit 2018 ist auch ein Antikörper namens Emicizumab zur Therapie der Hämophilie A zugelassen. Er wirkt, wie es vom Faktor VIII bekannt ist und wird nicht durch die gegen Faktor VIII gerichteten Antikörper inaktiviert. Er kann vorbeugend unter die Haut gespritzt werden, eine Gabe ist maximal einmal pro Woche vorgesehen.